Lifelines

Dein Körper ist nicht mehr wie vorher. Und du auch nicht.

Portraitfotografie für Frauen mit Narben, Körperveränderungen und Erfahrungen, die Spuren hinterlassen haben.

Kintsugi Detailaufnahme – unvollkommen und gleichzeitig wunderschön durch goldene Narben.

Lifelines sind die Spuren, die dein Leben an dir hinterlassen hat. Eine Operationsnarbe. Krampfadern. Dehnungsstreifen. Was auch immer bei dir dazugehört.

Ein Lifelines-Shooting machst du nur für dich. Nicht für jemand anderen.

Vielleicht willst du dich und deinen Körper einfach nochmal neu sehen, nach all das was passiert oder anders ist.

Ich verspreche dir keine Wunder, das wäre gelogen. Das ist ein Prozess, ein Shooting ist nur ein Teil davon.

Was ich dir aber versprechen kann: bei mir hat’s Platz. Du darfst reden, musst aber nicht. Ich hab in 20 Jahren im Spital viel gesehen und gehört. Du musst dich für nichts schämen.

Manchmal passt dazu Kintsugi, die japanische Kunstform, wo man Brüche mit Gold füllt, statt sie zu verstecken.

Narben zeigen, was wir durchlebt haben. Sie gehören zu unserer Geschichte.

intsugi Selbstportrait – unvollkommen und gleichzeitig wunderschön durch goldene Narben. narben.

Schritt für Schritt

Wir starten mit einem Gespräch. Was ist passiert, was wünschst du dir, was brauchst du. Daraus entsteht ein Moodboard als Richtung, kein starres Skript.

Am Shootingtag bestimmen wir zusammen das Tempo. Alles darf, nichts muss. Ob du deine Narben zeigst oder nicht, das entscheidest nur du.

Danach wähle ich die schönsten Bilder aus und bearbeite sie sorgfältig. Du entscheidest in Ruhe, was du behalten möchtest.

Bei mir gibt’s keine schnelle Galerie zum Downloaden.
Ich liefere Produkte, etwas, das du wirklich in den Händen hältst. Mehr dazu findest du auf der Produktseite.

Kintsugi

Kintsugi ist eine alte japanische Kunstform.
Wenn eine Schale zerbricht, wird sie nicht weggeworfen. Man klebt sie wieder zusammen, mit Gold in den Rissen. Nicht um den Bruch zu verstecken, sondern um ihn zu zeigen. Die Schale wird dadurch nicht weniger wert, sie wird zu etwas Neuem, mit einer Geschichte.

Genau dieser Gedanke hat mich schon lange berührt. Und ich verarbeite ihn in meinen Bildern.

Ich hab das selbst erlebt. Als meine eigenen Narben in Gold sichtbar gemacht wurden, war das ein sehr emotionaler Moment. Es fühlte sich an wie eine Art Anerkennung.
Und als ich danach die Bilder gesehen habe, war da wieder dieses Gefühl.
Stolz, Anerkennung. Ja, diese Narben gehören zu mir. Ich steh dazu.
Sie erzählen einen Teil meiner Geschichte, und sie machen mich zu der, die ich heute bin.

Schreib mir einfach.
Kein langes Formular, keine Verpflichtung. Nur eine
kurze Nachricht reicht.