💗 I lost my pink

Warum Mamas manchmal ihre Farbe verlieren

Neulich hab ich gelesen, dass Flamingo-Mamas ihre Farbe verlieren, wenn sie Babys haben.
Sie geben so viel Energie weiter – dass ihr eigenes Pink verblasst.

Und ja: Genau so fühlt sich Muttersein manchmal an.

Ich hab mein Pink verloren.
Und das, obwohl Rosa ehrlich gesagt nie so richtig meine Farbe war. 😅

Wenn der Alltag alles auffrisst

Aber mal ernsthaft:
Ich hab mich selten so einsam gefühlt wie in dieser Phase jetzt – als Mutter mitten im Alltag.
Nicht, weil ich meine Kinder nicht liebe.
Sondern weil dabei alles andere oft untergeht.

Freundschaften?
Verstauben irgendwo zwischen Alltagschaos, schlechten Timings und dem ewigen „Lass uns bald mal wieder…“.
Und wenn man sich dann endlich sieht, geht’s nur um die Kinder. Oder man wird eh unterbrochen.

Mein Mann?
Wir sind ein gutes Team, und ich schätze ihn sehr.
Aber er geht morgens zur Arbeit, trifft Kollegen, wechselt mal eben ein paar Sätze im Zug oder im Büro.
Ich dagegen jongliere Znüniböxli, Trotzanfälle, Arzttermine und Mental Load.

Und am Abend?
Chaos, Kochen, Aufräumen, Bettzeit – du kennst das. Danach bleibt oft nur Müdigkeit.

Die Langeweile im Alltag

Was ich erst in letzter Zeit so richtig verstanden hab:
Es ist nicht nur viel – es ist manchmal auch einfach langweilig.
Immer dieselben Abläufe, dieselben Gespräche, dieselben Fragen.
Ich hab ja nicht umsonst mal studiert, da oben ist eigentlich noch Platz für mehr als Dino-Dialoge und Ninjago-Storylines. 🙃
Und irgendwann merkt man: Man funktioniert. Aber man lebt kaum.

Früher hiess es: It takes a village to raise a child.
Heute haben wir keine Dörfer mehr. Nur Gruppen-Chats.
Wir sind dauernd online – und trotzdem seltsam allein.

Karin liest im Café in Thun das Buch ‚Oude wijze honden‘ – Gedanken über Alter, Schönheit und neue Abenteuer“Wie ich mich ein Stück zurückfinde

Ich hab mich in den letzten Monaten unterwegs ein bisschen verloren.
Nicht nur durch das, was alles passiert ist seit Januar.
Sondern einfach, weil ich so viel gegeben hab – und mich selbst dabei ein Stück weit vergessen.

Catharina’s Boudoir – ein Raum nur für dich

Und genau darum gibt’s Catharina’s Boudoir.
Für dich. Und auch für mich.

Ein Raum, in dem ich wieder einfach Karin sein darf.
Nicht nur Mama. Nicht nur Funktionierende. Sondern ganz ich.
Mit allem, was dazugehört: Lebenserfahrung, Kamera, Kreativität, Bauchgefühl, Humor – und auch mit den Narben, die bleiben.

Ein Ort, wo auch du wieder auftauchen darfst.
Ohne etwas leisten zu müssen. Ohne Maske. Ohne Filter.
Nur du – und vielleicht ein bisschen Glam und Glitzer.

Ich liebe mein Leben. Ich liebe meinen Mann. Ich liebe meine Jungs.
Aber manchmal liebe ich auch die Vorstellung, für einen Moment einfach ich zu sein.
Vielleicht mit Kamera. Vielleicht mit Kaffee.
Aber ganz sicher mit ein bisschen von meinem Pink.

Dein Moment – nur für dich

Kommt dir das bekannt vor?

Dann lass uns reden.
Und wenn du magst – fotografieren.
Nicht für Likes. Nicht fürs Familienalbum.
Sondern für dich.