Lifelines
Lifelines — das ist ein Begriff den ich selbst erfunden habe. Weil es keinen gab der passte.
Ein Lifelines-Shooting machst du nur für dich. Nicht für jemand anderen.
Dein Körper hat sich verändert, oder wurde verändert. Eine Operation, eine Krankheit, eine Schwangerschaft, ihre Folgen. Irgendwas hat eine Spur hinterlassen. Sichtbar oder nicht.
Ein Lifelines-Shooting kann ein Teil sein, um dich und deinen Körper neu zu sehen. Anzunehmen. Wieder zu lieben.
Ich verspreche keine Wunder, das wäre unehrlich. Das ist ein Prozess, und ein Shooting ist nur ein Teil davon.
Was ich dir versprechen kann: es hat Platz. Du darfst reden, musst aber nicht. Mit meinem medizinischen Hintergrund habe ich in 20 Jahren sehr viel gesehen und gehört. Du musst dich für nichts schämen.
Für manche passt dazu Kintsugi, die japanische Kunstform wo Brüche mit Gold gefüllt werden statt versteckt.
More beautiful than before.
Narben zeigen was wir durchlebt haben. Sie sind Teil unserer Geschichte.
Ablauf
Wir starten mit einem Gespräch. Was ist passiert, was wünschst du dir, was brauchst du. Daraus entsteht ein Moodboard als Richtung, kein starres Skript.
Am Shootingtag bestimmen wir zusammen das Tempo. Alles darf, nichts muss. Ob du deine Narben offen zeigst oder nicht, das entscheidest nur du.
Danach wähle ich die schönsten Bilder aus und bearbeite sie sorgfältig. Du entscheidest in Ruhe was du behalten möchtest.
Schreib mir einfach. Kein langes Formular, keine Verpflichtung. Nur eine kurze Nachricht reicht.